| Firmengeschichte |
![]() 1891 Im Jahr 1891 gründen die Brüder Heinrich und Fritz Mendl am Laaerberg bei Wien Ankerbrot – die „Wiener Brot- und Gebäckfabrik“. Als Markenzeichen wählen sie den Anker, ein Symbol für Sicherheit und Vertrauen. 25 Bäcker backen ca. 2.000 Laib Brot täglich. Das Unternehmen wächst schnell heran und erhält aufgrund der hervorragenden Qualität bald das Privileg, den Titel K. u. K. Hoflieferant zu führen. ![]() 1920 Bereits in den 1920er Jahren wird mit dem Aufbau einer starken Markenpolitik begonnen. Das „neue“ Instrument der Reklame wird erstmals eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt ist das Unternehmen bereits auf 2.000 Mitarbeiter und 100 Filialen herangewachsen. 250 Pferdegespanne liefern etwa 150 Tonnen Brot und Gebäck aus. ![]() 1945 Durch die Ereignisse des Krieges gebeutelt, wird im April 1945 mit einem Notprogramm gestartet. Alliierte Mehllieferungen helfen mit, um die Versorgung der Wiener Bevölkerung wieder aufnehmen zu können. Die Mitglieder der Gründerfamilie – sie mussten Österreich vor dem 2. Weltkrieg verlassen – kehren zurück und Ankerbrot ist wieder im Besitz der Familie Mendl. ![]() 1965 1965 verläßt das letzte Pferdefuhrwerk für immer das Ankergelände und eine Flotte von VW Bussen übernimmt die tägliche Belieferung. In den 70ern wird der Name Ankerbrot AG kurzfristig durch die „Vereinigte Nahrungsmittel Industrie AG“ ersetzt – begründet durch die Fusion mit den in Floridsdorf beheimateten Hammerbrotwerken. Die Produktion und Auslieferung werden im Werk Absberggasse konzentriert. ![]() 1981 1981 erwirbt Dr. Helmut Schuster die Aktien und das Unternehmen darf wieder „Ankerbrot AG“ heißen. Anfang der 90er Jahre beschäftigt das Unternehmen ca. 2.500 Mitarbeiter. Mit 370 Filialen in ganz Österreich ist Ankerbrot unangefochtener Branchenführer. Der Erfolg ist jedoch nur von kurzer Dauer: durch die unglückliche Übernahme des ehemaligen Konsum Unternehmens „Ährenstolz GmbH“ ist Ankerbrot schwer angeschlagen. Müllerbrot übernimmt Ankerbrot, kann die Verluste jedoch trotz zahlreicher Filialschließungen und Rationalisierungsversuchen nicht ausgleichen. ![]() 2003 2003 erwirbt die Familie Ostendorf mehrheitlich Ankerbrot und startet mit einem umfassenden Restrukturierungsprogramm. Das bedeutet: Redimensionierung des Filialnetzes, Sortimentsbereinigung, Optimierung der Logistik- und Tourenplanung sowie ein neuer, ganzheitlicher Markenauftritt. Nach der erfolgreichen innerbetrieblichen Sanierung steht das Unternehmen wieder auf soliden Beinen und blickt in eine spannende Zukunft. Neben der stetigen Filialexpansion und Modernisierung wichtiger Standorte wird auch der Produktions- und Sortimentsbereich laufend weiterentwickelt und verbessert. |








