Firmengeschichte

  • 1891
  • 1907
  • 1914
  • 1920
  • 1945
  • 1975
  • 1983
  • 1990
  • 2011
  • 2013
  • 2019

1891

Heinrich und Fritz Mendl gründen am Laaerberg bei Wien die Wiener Brot- und Gebäckfabrik Heinrich und Fritz Mendl. Als Vertrauenssymbol und Unterscheidungsmerkmal lassen sie Anker in ihre Brote prägen und begründen so auch den späteren Namen der Brotfabrik.

Die Gründer stellen das Unternehmen von Anfang an auf sehr professionelle Beine und setzen erstmals in einem Bäckereibetrieb Teigmaschinen ein. 25 Bäcker backen bereits rund 2.000 Laib Brot täglich. Diese Professionalität ist bis heute die Grundlage für den andauernden Erfolg des Wiener Traditionsunternehmens.

1907

Auf speziellen Wunsch des Kaisers beliefert Ankerbrot seit 1901 die kaiserlichen Veranstaltungen. Seit 1907 ist das Unternehmen offiziell als K.u.K. Hoflieferant eingetragen.

1914

Ankerbrot zeigt seine soziale Seite und präsentiert sich im 1. Weltkrieg als Nahrungsmittelversorger. Mit eigenen Getreidefeldern und in weiser Voraussicht von Fritz Mendl gekauftem Getreide wird nicht nur die Bevölkerung selbst versorgt – auch die Viehwirtschaft wird so von ANKER unterstützt.

1920

Branding wurde bei ANKER damals schon gelebt, was sich in den Werbeaktivitäten und im Erscheinungsbild der Filialen widerspiegelte.

1945

Die Mitglieder der jüdischen Gründerfamilie Mendl haben Österreich verlassen – das Unternehmen Ankerbrot wurde arisiert.

Die Kriegszeit hat dann auch die Ankerbrot-Fabrik schwer gebeutelt. Viele Luftangriffe verursachten Bombenschäden an den Gebäuden und machten es notwendig, die Produktion immer öfter zu unterbrechen.

Im April 1945 wird nach Beendigung des Krieges mit einem Notprogramm gestartet, um die Versorgung der Wiener Bevölkerung wieder aufnehmen zu können. Die Gründerfamilie kehrt zurück und Ankerbrot ist wieder im Besitz der Familie Mendl.

1975

Die 1970er Jahre sind in technischer Hinsicht eine Blütezeit. Viele Einrichtungen, die noch heute zum Standard der industriellen Brotproduktion gehören, werden damals bei Ankerbrot eingeführt. Dazu gehört beispielsweise die vollautomatische Mischung der Rohzutaten oder die revolutionäre Sauerteiganlage, die es erlaubt, den komplizierten, zwei Tage dauernden Herstellungsvorgang auf acht Stunden zu verkürzen.

Seit der Einführung im Jahre 1975 wird dieses Verfahren in 14 Ländern patentiert und zählt bis heute zu den Erfolgsfaktoren des Unternehmens.

1983

Nach über 90 Jahren wird das legendäre Anker-Symbol verabschiedet. Stattdessen ließ Schuster eine Wortbildmarke kreieren, die bis 2011 in leicht veränderter Form eingesetzt wird.

1990

Anfang der 1990er Jahre beschäftigt das Unternehmen ca. 2.500 Mitarbeiter. Mit 370 Filialen in ganz Österreich ist Ankerbrot unangefochtener Branchenführer.

2011

Das Unternehmen Ankerbrot feiert sein 120jähriges Firmenjubiläum und stellt sich strategisch völlig neu auf.

2013

Ankerbrot wird Teil der österreichischen Austro Holding Gruppe.

2019

DEIN ANKER
Der Anker steht als Symbol für Sicherheit, Verlässlichkeit, Beständigkeit und Vertrauen. Die neu entwickelte Kommunikationsstrategie setzt voll auf dem Kern und den Wurzeln der Marke ANKER auf. Dabei wird emotional und mit einem kleinen Augenzwinkern die Mehrdeutigkeit des Ankers aufgenommen und genussvoll in die heutige Zeit gebracht. “Der“ Anker wird zu „deinem ganz persönlichen Anker“ und ist daher das zentrale Element der neuen Markenpositionierung.

ANKER stellt die Weichen für die Zukunft. Ein neuer Standort im 11. Wiener Gemeindebezirk für eine neue Bäckerei ist gesichert.

Jubiläums-Bildband "Ankerbrot - die Geschichte einer großen Bäckerei"

Passend zum runden Geburtstag hat 2011 Ankerbrot gemeinsam mit dem Christian Brandstätter Verlag einen exklusiven Jubiläums-Bildband über 125 Jahre Unternehmensgeschichte aufgelegt. Die lange Geschichte des Wiener Traditionsunternehmens wurde von renommierten Kulturhistorikern aufgearbeitet und in Bild und Text umgesetzt.

In 125 Jahren Unternehmensgeschichte ist viel passiert. Die bewegte Firmenhistorie haben die beiden Kulturhistoriker Markus Kristan und Christian Rapp gemeinsam mit dem Christian Brandstätter Verlag bildlich und textlich umgesetzt. In einer mehr als sechsmonatigen Entwicklungszeit wurde akribisch eine Fülle an Informationen und Bildmaterial gesammelt, sortiert und gesichtet. „Das entstandene Buch behandelt detailliert und ausführlich die bewegte Geschichte unseres Unternehmens und liest sich spannend wie ein Krimi“, zeigt sich Peter Ostendorf von Ankerbrot begeistert von dem Werk.

Das Buch ist im ausgewählten Buchhandel bzw. unter kontakt@ankerbrot.at zum Preis von EUR 19,90 erhältlich.



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