Waltraud Martius, Syncon, im Gespräch mit Melanie Schreymayer und Christoph Riedl, Franchisemanagement Ankerbrot.

Ankerbrot: Tradition und Innovation

Waltraud Martius, Syncon, im Gespräch mit Melanie Schreymayer und Christoph Riedl, Franchisemanagement Ankerbrot.

Seit 1891 gehört Ankerbrot zu Wien wie das Glas Wasser zum Kaffee. Ankerbrot steht damals wie heute für höchste Qualität bei seinen Produkten im Brot-, Gebäck-, Mehlspeise- und Snacksortiment. Ankerbrot backt täglich frisches Brot und Gebäck für Großverbraucher, Gastronomie und Supermärkte in ganz Österreich. Qualität bietet Ankerbrot auch seinen Franchisepartnern als Mitglied im Österreichischen Franchiseverband, durch eine umfassende Basisausbildung und weiterführende Trainings sowie Unterstützung durch die Anker-Systemzentrale und klare System- und Qualitätsvorgaben. Ankerbrot gibt es an rund 110 Standorten in zwei Ländern.

Waltraud Martius: Lieber Christoph, die Ankerbrot GmbH & Co KG wurde 1891 gegründet und ist ein österreichisches Traditionsunternehmen, das Syncon immer wieder begleiten darf. Ankerbrot hat sich aufgrund der Marktveränderungen und Kundenbedürfnisse weiterentwickelt. Wie findet Innovation statt?

Christoph Riedl: Innovation passiert nicht einfach so, sondern ist immer ein Prozess. Wir orientieren uns dabei natürlich in erster Linie an unseren Kundinnen und Kunden – was wünschen sie sich, was ist der Zeitgeist? Obwohl wir ein traditionsreiches Unternehmen sind, schaffen wir es immer wieder, sehr flexible zu agieren und das macht sich bezahlt. Beispiele dafür sind einerseits unsere laufende Produktentwicklung, besonders im Bereich Convenciene/Snacks, Kaffee und auch Handwerk bzw. natürlich auch die Modernisierung aller Standorte mit einem ganz neuen Design. Wir versuchen auch innovative Kooperationen einzugehen und hatten im Vorjahr mit Ottakringer eine tolle gemeinsame Aktion, wo Ottakringer mit unserem Brot ein Bier gebraut hat und wir mit ihrem Bier ein Brot gebacken haben. So etwas kommt schon gut an.

Waltraud Martius: Liebe Melanie, Ankerbrot nutzt parallele Vertriebswege: eigene Filialen und Franchisepartner. Gibt es einen Schwerpunkt, der verstärkt wachsen soll?

Melanie Schreymayer: Am liebsten möchten wir natürlich in beiden Bereichen wachsen. Wir sehen die eigenen Filialen und das Franchisesystem als Synergie, die gemeinsam ganz toll funktioniert und voneinander auch profitiert. Der große Unterschied zwischen beiden Vertriebswegen ist, dass wir mittels Franchise einfach schneller und in hoher Qualität über unser Kerngebiet hinaus wachsen können – das ist natürlich schon ein Vorteil.

Waltraud Martius: Welche Unterschiede gibt es im Umgang und in der Kommunikation mit Mitarbeitern in der Filiale und mit Franchisepartnern? Was sind hierbei eure Herausforderungen?

Christoph Riedl: Die Kommunikation mit Franchisepartnern und einer klassischen Filialleitung unterschiedet sich gravierend. Der Franchisepartner als Unternehmer hat ganz andere Herausforderungen und eine komplett andere Herangehensweise – sowohl operativ, als auch wirtschaftlich. Unsere Eigenfilialen werden von unseren BezirksleiterInnen innerhalb unserer Richtlinien nach klaren Vorgaben geführt, während das Franchise-Managementteam den Franchisepartnern beratend, unterstützend und als Coach zur Seite steht. Die Herausforderung ist natürlich immer, die Interessen der Anker-Filialen und die der einzelnen Franchisepartner zusammenzuführen. Da gibt es natürlich auch Kompromisse, die eingegangen werden. Aber wir freuen uns, dass der Umgang wirklich von beiden Seiten von Wertschätzung geprägt ist.

Waltraud Martius: Für die Organisation in den Standorten wurden die sogenannten Anker Wissensbausteine entwickelt – das systemeigene Operations-Manual – ergänzend dazu beschäftigt ihr euch gerade mit der Optimierung der Franchise-Know-how-Dokumentation. Was sind da die großen Ziele und Herausforderungen, denen ihr euch stellt?

Melanie Schreymayer: Unser Ziel ist es, uns als professionelles, zukunftsorientiertes Franchisesystem am Markt zu präsentieren. Dazu gehört natürlich – wie von dir angesprochen – immer wieder die Optimierung der gesamten Know-how-Dokumentation. Die Zukunft geht klar in Richtung Digitalisierung und dahingehend steht die Weiterentwicklung unserer Prozesse ganz oben auf unserer To-Do-Liste. Und das ist natürlich immer eine Herausforderung für ein Unternehmen. Wir arbeiten zurzeit an der Neuauflage unseres Franchise-Handbuches mit ergänzenden digitalen Tools, der Neugestaltung des Intranets sowie an der Erarbeitung detaillierter Prozessbeschreibungen. Wir sind dabei sehr dankbar, einen so kompetenten und verlässlichen Partner wie Syncon an der Seite zu haben, die uns mit ihrer fachspezifischen, langjährigen Expertise unterstützen.

Waltraud Martius:Vielen Dank! Mit der Optimierung des System-Know-how´s ist Ankerbrot bestens aufgestellt für die weitere Expansion. Was sind dabei eure Ziele?

Christoph Riedl: In erster Linie gesund zu wachsen, nach dem Motto „Klasse statt Masse“. D.h. lieber weniger, dafür gute, zu uns passende Franchisepartner zu finden. Wir konzentrieren uns dabei komplett auf den Bereich außerhalb unseres Kerngebietes, d.h. alles über Wien hinaus (gerne ganz Österreich) und auch die angrenzenden Nachbarländer – in Bratislava hat unser Franchisepartner ja bereits fünf Standorte.

Waltraud Martius: Herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg!

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